ArtiTree Künstlicher Weihnachtsbaum: 100 cm bis 270 cm

Ein künstlicher Weihnachtsbaum wird über viele Jahre aufgestellt. Wer die falsche Höhe wählt, ärgert sich deshalb nicht nur einmal, sondern jeden Dezember aufs Neue. Die gängigen Größenstufen reichen von 100 cm für kleine Räume bis 270 cm für hohe Altbaudecken. Dieser Ratgeber zeigt, welche Höhe zu welchem Raum passt, worauf Sie bei Breite, Ständer und Nadeln achten sollten und wie Sie den Baum so lagern, dass er im nächsten Jahr sofort wieder gut aussieht. Ob Sie nach einem ArtiTree künstlichen Weihnachtsbaum von 100 cm bis 270 cm suchen oder nach einer anderen Marke: Die Grundregeln für die Auswahl sind bei allen Anbietern dieselben.
Die Größenstufen von 100 bis 270 cm im Überblick
Künstliche Weihnachtsbäume werden in festen Stufen angeboten. Nicht jede Marke führt jede Stufe; die Bayerische Tanne von FairyTrees gibt es beispielsweise in 120, 150, 180 und 220 cm. Die folgende Tabelle ordnet die üblichen Höhen den passenden Räumen zu. Rechnen Sie dabei immer den Ständer und eine aufgesteckte Christbaumspitze mit ein, denn beide addieren sich zur Nennhöhe.
| Nennhöhe | Passend für | Empfohlene Mindestdeckenhöhe |
|---|---|---|
| 100 cm | Kommode, Sideboard, kleines Büro, Kinderzimmer | unkritisch, meist auf Möbel gestellt |
| 120 cm | kleine Wohnung, Ecke im Esszimmer, Balkon | unkritisch |
| 150 cm | Wohnzimmer bis etwa 20 m², Stellplatz auf dem Boden | ab ca. 2,20 m |
| 180 cm | klassisches Wohnzimmer, häufigste Wahl in Deutschland | ab ca. 2,40 m |
| 210 cm | größeres Wohnzimmer, offene Wohnküche | ab ca. 2,60 m |
| 240 cm | Altbau, Räume mit Galerie oder Treppenhaus | ab ca. 2,80 m |
| 270 cm | Foyer, Gastronomie, hohe Altbaudecken | ab ca. 3,10 m |
Die Deckenhöhen sind Richtwerte. Sie ergeben sich aus einer einfachen Faustregel: Zwischen Baumspitze und Decke sollten mindestens 30 cm Luft bleiben, damit der Baum nicht gequetscht wirkt und die Spitze Platz für Stern oder Engel hat.
So ermitteln Sie die richtige Höhe für Ihren Raum
Messen Sie zuerst die Deckenhöhe an der Stelle, an der der Baum stehen soll. Ziehen Sie davon 30 cm für den Abstand zur Decke ab. Vom Rest ziehen Sie noch die Höhe Ihres Ständers ab, sofern dieser nicht im Lieferumfang enthalten ist. Bei Modellen mit mitgeliefertem Holzständer ist der Fuß in der Regel bereits in der Nennhöhe berücksichtigt; im Zweifel lohnt ein Blick in die Produktabmessungen.
Ein Beispiel: Bei 2,50 m Deckenhöhe bleiben nach Abzug der 30 cm noch 2,20 m. Ein Baum mit 180 cm plus Spitze und Ständer passt hier bequem, ein 210-cm-Modell wird bereits eng, sobald eine Christbaumspitze aufgesteckt wird.
Die Breite ist oft wichtiger als die Höhe
Viele unterschätzen, wie viel Platz ein Baum in der Fläche braucht. Die Bayerische Tanne von FairyTrees in 150 cm Höhe misst im aufgebauten Zustand 110 cm in Tiefe und Breite. Für eine schlanke Zimmerecke ist das ausreichend, vor einem Fenster mit Vorhängen kann es knapp werden. Umgekehrt gibt es Rückmeldungen zu einzelnen Modellen dieser Größenklasse, denen die Breite als zu gering empfunden wurde, weil der Baum vor einer freien Wand schmal wirkte.
Prüfen Sie deshalb immer die Produktabmessungen, nicht nur die Höhe. Manche Marken bieten dieselbe Höhe in einer schlanken und einer vollen Variante an. Für den Stellplatz in einer Ecke ist eine schmale Form praktisch, freistehend im Raum sieht eine breite, klassische Form natürlicher aus.
Nadeln, Zweige und Optik: Was die Höhe nicht verrät
Ab einer gewissen Größe fällt die Machart der Nadeln stärker ins Gewicht, weil der Baum mehr Blickfläche bietet. Bei Spritzgussnadeln aus Polyethylen (PE) wird jede Nadel in einer Form gegossen, wodurch sie einem echten Tannennadel in Form und Querschnitt sehr nahekommt. Die Bayerische Tanne von FairyTrees setzt auf genau diese Technik, kombiniert mit weichen Nadeln und einem Farbverlauf: Die Triebspitzen sind heller gehalten, das Innere des Baums dunkler, was den Eindruck von frischem Austrieb erzeugt.
Die nach oben gebogenen Zweige ergeben den typischen Wuchs einer Bayerischen Tanne. Dieser Effekt entsteht nicht von allein: Nach dem Auspacken müssen die Zweige mit etwas Geduld einzeln nach oben geformt werden. Je höher der Baum, desto mehr Zeit sollten Sie dafür einplanen. Bei einem 270-cm-Modell kann das Ausrichten aller Zweige gut eine Stunde dauern.
Aus den Rückmeldungen zur Bayerischen Tanne geht hervor, dass der Baum aus etwa drei Metern Entfernung kaum noch von einer echten Tanne zu unterscheiden ist und dass die Verarbeitung als stabil empfunden wird. Mehrere Rückmeldungen beschreiben, dass der Baum die Erwartungen übertroffen hat und die natürliche Optik jedes Jahr wieder Freude beim Schmücken bereitet.
Gewicht, Aufbau und Ständer bei großen Bäumen
Mit der Höhe steigt das Gewicht deutlich. Die 150-cm-Variante der Bayerischen Tanne bringt 7,58 kg auf die Waage. Größere Modelle wiegen entsprechend mehr und bestehen aus mehreren Steckteilen, die ineinander gesetzt werden. Ab etwa 210 cm sollten Sie den Aufbau zu zweit erledigen, damit die oberen Segmente sauber eingesetzt werden können, ohne dass Zweige abknicken.
Der Ständer entscheidet über die Standsicherheit. Ein mitgelieferter Holzständer reicht für Bäume bis 180 cm im Normalfall aus. Bei 240 oder 270 cm und in Haushalten mit Kindern oder Katzen empfiehlt sich ein Blick auf die Standfläche: Je größer und schwerer der Fuß, desto geringer die Kippgefahr. Wer den Baum in einen separaten Christbaumständer setzen möchte, sollte den Stammdurchmesser des Kunstbaums mit der Klemmweite des Ständers abgleichen.
Kritikpunkte, die Sie kennen sollten
Nicht jede Rückmeldung zu künstlichen Bäumen in dieser Preisklasse fällt positiv aus. Vereinzelt wird beschrieben, dass beim ersten Aufbau kleine Kunststoffreste aus der Fertigung herausrieseln. Ebenfalls genannt wird, dass die Baumspitze bei manchen Modellen lediglich aus einem nach oben zeigenden Zweig besteht, sodass eine aufgesteckte Christbaumspitze etwas wackelt. Einzelne Stimmen kritisieren zudem die Befestigung der Zweige am Stamm. Solche Punkte sind kein Grund, auf einen Kunstbaum zu verzichten, aber sie zeigen, dass ein Blick auf Verarbeitung und Rückgaberegelung sinnvoll ist. Kostenfreie Retouren sind bei vielen Anbietern üblich und geben Ihnen die Möglichkeit, den Baum aufgebaut zu begutachten.
Preis: Was kostet ein künstlicher Weihnachtsbaum je Größe?
Die Preise steigen mit der Höhe und mit der Nadeltechnik. Ein Spritzgussbaum in 150 cm Höhe liegt bei rund 160 Euro, so auch die Bayerische Tanne von FairyTrees. Für die 180-cm-Version nennt eine Rückmeldung einen Aktionspreis um 165 Euro und einen regulären Preis von über 200 Euro. Es lohnt sich also, außerhalb der Adventszeit zu vergleichen, denn im Spätsommer und Frühherbst sind Kunstbäume häufig günstiger als im Dezember.
Rechnen Sie die Anschaffung auf die Nutzungsdauer um: Ein Baum, der zehn Jahre hält, kostet bei 200 Euro Anschaffung 20 Euro pro Weihnachten. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass ein Kunstbaum ökologisch erst dann besser abschneidet als ein echter Baum, wenn er tatsächlich viele Jahre im Einsatz bleibt. Details dazu finden Sie in den Umwelttipps zum Weihnachtsbaum des Umweltbundesamts. Auch die Verbraucherzentrale mit ihren Hinweisen zu Weihnachtsbäumen und Weihnachtsdekoration rät zu langlebigen Produkten statt zu Wegwerfware.
Lagern und Pflegen: So bleibt die Form erhalten
Die Lebensdauer eines Kunstbaums hängt weniger vom Material als von der Lagerung ab. Wer den Baum jedes Jahr zusammendrückt und in den Originalkarton zwängt, muss die Zweige im Folgejahr neu ausrichten. Ein praktischer Hinweis aus den Rückmeldungen: Wenn genug Platz vorhanden ist, lagern Sie die Segmente aufgeklappt und mit Folie umwickelt. So bleibt die mühsam hergestellte Zweigform erhalten, und der Aufbau im nächsten Jahr reduziert sich auf das Zusammenstecken.
Weitere Punkte für eine lange Nutzung:
- Staub vor dem Einlagern mit einem weichen Tuch oder einem Föhn auf Kaltstufe entfernen.
- Trocken und ohne direkte Sonneneinstrahlung lagern, damit die Nadeln nicht ausbleichen.
- Keine schweren Gegenstände auf die Kartons oder Folienpakete legen.
- Lichterketten vor dem Verpacken abnehmen, damit die Kabel die Zweige nicht verbiegen.
Bei einer Höhe von 240 oder 270 cm brauchen Sie für die aufgeklappte Lagerung entsprechend Platz im Keller oder auf dem Dachboden. Wer diesen Platz nicht hat, kann zumindest die oberen, kleineren Segmente aufgeklappt lassen und nur den breiten Unterbau zusammenlegen.
Häufige Fragen zu künstlichen Weihnachtsbäumen von 100 bis 270 cm
Bei einer Deckenhöhe von 2,40 bis 2,60 m ist ein Baum mit 180 cm die sicherste Wahl. Er wirkt raumfüllend, lässt aber genug Platz für Ständer und Christbaumspitze. In kleineren Räumen unter 20 m² passt 150 cm besser.
Das ist je nach Marke unterschiedlich. Bei Modellen mit mitgeliefertem Holzständer ist der Fuß meist in der Nennhöhe enthalten. Prüfen Sie die Produktabmessungen und planen Sie zusätzlich rund 30 cm Abstand zur Decke ein.
Die Bayerische Tanne von FairyTrees misst bei 150 cm Höhe 110 cm in Breite und Tiefe. Andere Modelle können schlanker oder voller ausfallen, deshalb lohnt immer der Blick auf die Abmessungen des konkreten Baums.
Grundsätzlich ja, wenn der Stammdurchmesser des Kunstbaums zur Klemmweite des Ständers passt. Für Bäume ab 210 cm sollte der Ständer eine breite Standfläche und ausreichendes Eigengewicht haben, damit nichts kippt.
Am schonendsten ist die Lagerung im aufgeklappten Zustand, in Folie gewickelt, an einem trockenen und dunklen Ort. Fehlt der Platz, legen Sie nur den breiten Unterbau zusammen und lassen die oberen Segmente ausgerichtet.